iPhone ohne SIM Sperre und ohne T-Mobile
Die erhebliche Sperre, die Apple in seine neuste Innovation, das iPhone, eingebaut hat sorgte schon in den USA für viel Trubel. Sie verbietet es dem Besitzer eine andere SIM Karte als die von AT&T zu verwenden. Zahlreiche iPhone Besitzer versuchten ihr iPhone von der vertraglichen Bindung mit AT&T durch Hack-Eingriffe zu befreien. Apple hat sich dies nicht bieten lassen und Firmware Updates herausgebracht, die solche Hacks wieder unschädlich machten. Diese Updates werden in das iPhone eingespielt, wenn der Benutzer es mit seinem iTunes-Computer verbindet. Dabei wurden in der Vergangenheit schon einige iPhones unbrauchbar gemacht.
Nun treibt Apple das gleiche Spiel auch in Europa. Das seit dem 9. November in Deutschland erhältliche iPhone ist nur in Verbindung mit einem speziellen T-Mobile Vertrag mit einer Vertragslaufzeit von mindestens 2 Jahren zu bekommen. T-Mobile bietet dazu eine Auswahl von drei verschiedenen Verträgen, mit denen das iPhone bestellt werden kann, an. Der günstigste Tarif liegt bei 49 Euro pro Monat.
Allerdings gibt es im Internet schon Anbieter (für Deutschland), die komplett SIM Lock freie iPhones mit Rückgaberecht und 2 Jahren Gewährleistung anbieten. Dies jedoch dann zu einem erhöhten Preis. Nur dürfen bei diesen Geräten keine neue Firmware installiert werden. Das bringt Nachteile mit sich, da diese Updates Fehlerbehebungen an iPhone Software durchführen und Besitzer eines gehackten iPhones diesen Vorzug nicht in Anspruch nehmen können.
Apple hat jedoch kürzlich ein neues Firmware Update (1.1.2) für das iPhone herausgebracht. Es ist auf iPhones aus Deutschland und Großbritannien bereits installiert, bringt einige Softwareverbesserungen mit und ist für die Aktivierung zur Verwendung mit dem T-Mobile Netz erforderlich. Der Kampf um das iPhone zwischen Apple und der Hacker Gemeinde hält also an und wird sich auch in Zukunft fortsetzen.
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